Sperantino Kinderkrippen

«Mütter, die arbeiten wollen, sollen einfacher in den Arbeitsmarkt zurückkehren können»

Der akute Fachkräftemangel im 2011 liess Stiftungspräsident Otto Ineichen zur Einsicht kommen, dass es dringend notwendig sei, alle verfügbaren und gut ausgebildeten Menschen in der Schweiz im Arbeitsmarkt zu haben. «Deshalb ist es sehr wichtig, dass Mütter, die arbeiten wollen, in den Arbeitsmarkt zurückkehren können.» äusserte sich Otto Ineichen damals in einem Interview.  Unterstützung zur Finanzierung des Projektes suchte Otto Ineichen wie gewohnt in der Wirtschaft.

Die Stiftung Speranza wollte ein Netz von Kinderkrippen aufbauen, welche günstiger sein sollten als andere Krippen, damit sich eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt für interessierte Mütter auch finanziell tragen liesse. Die erste Krippe wurde im Frühling 2012 in Beromünster LU eröffnet. Die Kinder wurden dabei von einheimischen Fachkräften betreut. Konkret wurden in den Speranza-Krippen Kindern im Alter zwischen vier Monaten und zirka neun Jahren eine professionelle Betreuung und Förderung angeboten.

Parallel dazu setzte sich Speranza und Otto Ineichen für eine verbesserte Aus- und Weiterbildung in der Kinderbetreuung ein. Es sollte eine zweijährige Attestausbildung lanciert sowie eine Zusatzausbildung für Quereinsteigerinnen angeboten werden.

Die Trägerschaft der bis dahin eröffneten Krippen wurde 2013 von der Stiftung Speranza an die Firma smallfoot GmbH, welche bereits grosse Erfahrung im Bereich der Leitung von Kinderkrippen ausweisen konnte, erfolgreich übertragen.