Jobintegration 50plus

«Wer nach dem 50. Altersjahr arbeitslos wird, hat geringe Chancen auf Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt»

2011 waren in der Schweiz rund 30'000 Personen über 50 von Arbeitslosigkeit betroffen. Gleichzeitig wurde immer wieder vom drohenden Fachkräftemangel gesprochen.  FDP-Nationalrat Otto Ineichen war überzeugt, dass in der Bevölkerungsgruppe 50plus ein grosses Potenzial an qualifizierten Fachkräften vorhanden ist: "Die Schweizer Wirtschaft kann es sich schlicht nicht leisten, auf diesen beruflichen Erfahrungsschatz zu verzichten."

So wurde das Angebot 50plus der Stiftung Speranza ab Ende 2011 zuerst im Kanton Luzern eingeführt und anschliessend in weiteren Regionen der Schweiz erfolgreich ausgebreitet.

Speranza arbeitete in diesem Angebot mit den RAV und mit öffentlichen Sozialdiensten zusammen, die ihnen die Arbeitslosen zuwiesen. Dort wurden sie einem Assessment unterzogen und erhielten dann eine Vermittlerin in ihrer Region zugeteilt, die Kontakte zu Arbeitgebern herstellt und auf diese Weise Jobs vermittelt. Im Juli 2013 wurde das Angebot im Rahmen der Neupositionierung der Stiftung an eine Firma im Aargau übergeben, welche es selbständig weiterführte.